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Der Sauerländer und sein Hund
Auf einer Bank des SGV sitzt dösend Bauer Klute. Vor der Bank, da liegt sein Hund und döst auch, der Gute. Da geht ′ne schöne Maid vorbei, im Winde weht ihr Röckchen. Der Hund erwacht, blickt maidwärts hoch und vergisst sein Stöckchen. Bewundernd bellt sein leises „Wau!“, weckt den braven Bauern. Der schaut der Schönen hinterdrein und erwidert: „Jau!“ Dann nickt Klute wieder ein, ebenso sein Rüde: am Lennestrand sind Herrn und Hund, von so viel Quasseln müde. Tja, hier bei uns im Sauerland, da reichen wenig Worte: Selbst unsre besten Freunde sind meist von ruhiger Sorte. So schnarchen sie bestimmt noch heut, unser trautes Pärchen: Unten ratzt der brave Hund, oben sägt sein Herrchen.
Für Heidi Dohle und ihre Kromfohrländer Michael Martin, März 2009 |
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Text: © Michael Martin © Heidi Dohle |
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